´Corporate Incentive´ authentisches Rollenspiel

Rollenspiel mit Elektra

Es fällt mir stets schwer eine passende Spielpartnerin im SM zu finden. Das liegt daran, dass für mich der besondere Reiz in der fantasievollen Improvisation eines von mir erdachten Rollenspiels durch meine Partnerin besteht. Im Idealfall übernimmt meine Domina also gleich drei Rollen: Einerseits ist Sie ist die Regisseurin, welche mein Script frei interpretiert. Zugleich ist sie aber auch Hauptdarstellerin, die sich selbst in Szene setzt und sich auf ein intensives Wechselspiel mit mir einlässt. Und zu guter Letzt übernimmt sie quasi auch noch die Rolle der Produktionsleiterin, die für die Rahmenbedingungen – darunter nicht zuletzt meine Gesundheit – verantwortlich ist. Diese Kombination erfolgreich, d.h. überzeugend auszufüllen, ist für mich eine Kunst, die nur wenige Frauen beherrschen.

Für meine Session mit Elektra hatte ich mir ein ausgefallenes Rollenspiel gewünscht, und ich war auf Grund meiner vorherigen Treffen mit ihr sehr gespannt, wie sich unser Treffen wohl diesmal entwickeln würde.

Schon bei der Begrüßung stellte sich ein sehr gutes Gefühl bei mir ein. Elektra war von Anfang an in ihrer Rolle, voller Energie und Begeisterung wollte sie loslegen. Dass sie ein passendes (und aufregendes!) Lederoutfit gewählt hatte, unterstrich noch ihren Anspruch auf Perfektion und Einfühlungsvermögen.

Von der ersten Sekunde an fühlte ich mich der Wirklichkeit entrissen und in ein intensives Szenario geworfen, aus dem es kein Entkommen gab. Mit Natürlichkeit und Eleganz vollzog Elektra die Szenenwechsel, sodass ich ihr immer mehr verfiel. Sie lebte ihre Rolle sichtlich genussvoll aus und steigerte die Spannung immer weiter. Letztlich bewegten wir uns im Bereich des Edge Play, den ich nur mit sehr erfahrenen Partnerinnen betrete. Mein Empfinden für Raum und Zeit ging verloren, während ich die immer intensivere Verbindung zwischen uns spürte. Elektra steigerte meine Angst und meine Lust bis an die Grenze des Unerträglichen – und fing mich schließlich (endlich!) wieder auf.

Für mich war diese Session mehr als die Erfüllung meiner Wünsche. Elektra beherrschte mich subtil auf intellektueller und psychologischer Ebene, entschlossen auf rein physischer. Ich gab alle Verantwortung ab und ließ mich von ihr entführen und schließlich erlösen. Mein Script wurde nicht einfach nur umgesetzt, was letztendlich vorhersehbar gewesen wäre und eine intellektuelle Unterwerfung Elektras bedeutet hätte. Das Gegenteil war der Fall, denn Elektra machte sich die Vorlage zu eigen und entwickelte spielerisch ihre ganz individuelle Version. Dass sie damit genau meinen Nerv traf, zeugt von ihrer Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und natürlich auch ihrer sadistischen Verruchtheit.

 

 

Plastikman