Therapie mit Tranceinduktion

Verehrte Lady Elektra,

die Eindrücke sind noch frisch und Sie sind in meinen Gedanken noch sehr präsent, also der richtige Zeitpunkt für ein kurzes Feedback und vielleicht auch einen Ausblick?

Herzlichen Dank für diese er- und anregenden Tage. Ich denke, Herr B. ist über Miriam weg, allerdings werde ICH die animierenden WhatsApp-Nachrichten von Ihnen vermissen. Es war eine tolle Idee von Ihnen, diese beiden Ebenen einzuziehen, d.h. die eher professionelle Therapeutin im Café, in der Ausstellung ((ich glaube, ich bin hier ausgelaufen) und auch zum Abschluss und Lady Elektra in der Therapie in angedeuteter Hypnose. Ich möchte beides nicht missen und habe schon jetzt Lust auf mehr! An dieser Stelle habe ich auch gleich eine Frage. Sie haben mich ja nicht in einen richtigen „Trance-/Hypnosezustand“ versetzt. Haben Sie irgendwann erkannt, dass ich dafür nicht geeignet bin? Sie sprachen in der Vorabstimmung ja auch von einer Audio, die ich als Vorbereitung verstanden hatte.

Es gibt einige Bilder und Gedanken, die ich besonders präsent im Kopf habe und die mich schon wieder erregen. Hier hat etwas in mir eine Fokussierung vorgenommen, die mich zum Teil überrascht, die aber eher meine Therapeutin deuten kann. Das mich beeindruckende Bild mit Trump lege ich jetzt mal zur Seite.

Das Bild mit der halb (oben nackt, unten vollständig angezogen) bekleideten Frau im Türrahmen, bei dem wir spekuliert haben, ob im Gürtel möglicherweise der Griff einer Gerte sichtbar ist.

Das Bild „von Vera“ und hier insbesondere der Spruch „zu Miriam“, “wenn Du das nicht machen möchtest, dann überlasse ihn mir und ich mach das“ (oder so ähnlich).

Da Bild, in dem ich die Assoziation „Amazone“ hatte und Frau Dr. Elektra X sagte, es gäbe auch „Stadtamazonen“. Dieses Wort erregt mich seitdem, das Bild war nur der Auslöser.

Natürlich gab es noch weitere tolle Bilder in der Ausstellung, aber ich bin im Moment noch stark auf das Genannte und natürlich auf die Präsenz von Frau Dr. Elektra X fokussiert, deren Stimme ich noch immer im Ohr habe.

Aus der „Hypnose“ steht dominant Ihr Bild mit dem StrapOn im Vordergrund, das mich förmlich anschreit „Ich will mehr davon“ (mit oder ohne StrapOn)!

Warum schreibe ich Ihnen das alles? Bin ich noch im Therapiemodus? Vielleicht eher, damit Sie mich besser kennenlernen und daraus neue Ideen für das nächste Mal entwickeln können? Dazu passen auch die nächsten Anmerkungen.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Spiel (mit welcher Geschichte auch immer im Hintergrund) stärker in Richtung Gehorsam, Erziehung, Kontrolle weiterentwickelt. Meine Meinung zu Erniedrigung, Demütigung hat sich noch nicht abschließend gebildet. Gehorsam bedingt Macht über jemanden, wie auch immer die erzeugt werden kann. Die Einbindung in ein Spiel ist mir wichtig und auch der Baustein Erregung/Verweigerung, unerfüllte quälende Lust sollte nicht zu kurz kommen. Bin ich sehr schwierig?

Wie könnte es weiter gehen? Ein paar Gedanken dazu:

  • Nachdem Frau Dr. Elektra X das akute Problem gelöst und Herrn B´s Abhängigkeit zu Miriam beseitigt hat, kann sie ihr eigentliches Ziel weiterverfolgen. B soll ihr gehorsames Spielzeug werden. Dazu sucht sie erneut den Kontakt zu ihm. „Schließlich ist bisher nur das akute Problem gelöst. Sie hat aber erkannt, dass Herr B´s Problem tiefer sitzt, dabei möchte sie ihm helfen und darum empfiehlt sie dringend einen Folgetermin, der Herrn B´s stabilisieren soll“. Indem sie ihn übernimmt! Hier könnte auch ein Reiz darin liegen, dass die Rollen spontan wechseln, die Therapeutin und plötzlich ein Befehl…
  • Etwas schwach ist die Idee, dass Miriam/Vera sich das nicht gefallen lassen und sich etwas ausdenken.
  • Stadtamazonen – Wir verabreden geeignete Örtlichkeiten, Wege und Zeiten und die Stadtamazonen greifen irgendwann, irgendwo und irgendwie zu! Dazu habe ich auch Fantasien, aber die würden es vorhersehbar machen und die Spannung etwas herausnehmen.

Ich hoffe, das war nicht zu viel. Nochmals herzlichen Dank. Ihr ergebener Klient ´B´