Infos

Liebe Gäste, bitte lest meine Texte und Beschreibungen sehr genau. Thrill-Seeking, Experience-Seeking, Sensation-Seeking, was immer Ihr euch wünscht, werde ich nur umsetzen können, wenn wir einen gemeinsamen Konsens finden. Ihr Selbst seid die Experten Eurer Bedürfnisse und Sehnsüchte, und ich gebe Euch mit einer umfassenden Beschreibung meiner Person, Philosophie und Vorlieben die beste Möglichkeit vorab zu prüfen, ob ich zu Euch passe und ob ihr zu mir passt. Flüchtige und oberflächliche Begegnungen, sowie Verhandeln über den Tribut schenke ich weder meine Zeit noch Beachtung. 


Aus diesem Grund freue mich auf seriöse und niveauvolle Anfragen von Euch!


Eure Mistress Elektra XtraOrdinary

I PLAY WITH PASSION. WHAT ABOUT YOU? 

Ich bin, wovon Du träumst: rücksichtslose Chefin, strenge Lehrerin, konsequente Ärztin, rigorose Herrin in Latex, Leder und High Heels, unbezwingbare Amazone, erbarmungslose Ausbilderin, glamouröser Vamp, unnahbare Schönheit, quälende Domina, schöpferische Göttin.

Die Vielschichtigkeit meiner Spielernatur offenbarte sich schon in frühen Jahren. Penthesilea, Jeanne d´Arc, Maria Stuart,… Elektra: Sie alle faszinierten mich, nicht zuletzt aufgrund ihrer  Stärke, Dominanz und messerscharfen Intelligenz. Verwegen bahnte ich mir meinen Weg durch ein patriarchalisches Flechtwerk. Wohlwissend um die Überlegenheit der ewig lockenden Weiblichkeit fand ich Verbündete bei diesen betörenden Herrinnen der Welt. Unnahbar, kühl und mit einer Brise Raffinesse, Sadismus und rätselhafter Schönheit gelang es mir, Einfluss zu nehmen. Mir wurden sukzessiv die Wirkung und Tragweite meines Handelns bewusst. Männer gehorchten mir, ich konnte sie lenken, und es bereitete mir Vergnügen mit ihnen zu spielen. Anfangs noch ohne Form, ohne Ziel und diffus entwickelte ich schließlich meinen persönlichen Stil: diabolisch, lasziv, kreativ, unaufdringlich und dennoch eindringlich…

Das Spiel mit Nähe und Distanz, Keuschheit und Begierde, Schmerz und Lust, Unterwerfung und Macht beherrsche ich. Ich werde dich in meine ureigenen Momente einspinnen, in eine Welt fernab von Langeweile, von Alltag, von standardisierten Schemata. Du wirst dich mir mit Freude, Hingabe, ohne Bedingungen unterwerfen, und ich werde dich mit meinem Blick fixieren, dich manipulieren, mit dir spielen, dich beherrschen, und schließlich werde ich dich erlösen, vielleicht…“

Vorlieben

besondere Vorlieben

  • authentic role playing games

  • bondage, restraint, foil

  • trance induction, hypnotherapy

  • shoe and foot fetish

weitere Vorlieben

  • kidnapping , overnight. long term eduction

  • leather! latex! fur!

  • clinic

  • caning, flagellation, slapping

  • bastinado, electroplay

  • petplay

  • sissification

  • restriction, breath control, face sitting

  • CBT, nipple torture, weights, clamps, wax

  • needles

  • strap-on | Dominakuss

  • latex, rubber, leather

  • wrestling

Tabus

GV | OV | Sex  !

domina-elektra-in-uniform-leder-zÅchtig
smoking.jpg

Trance Induktion , Traumreisen

Gemeinsam werden wir die Tür zu Deinem Unterbewusstsein öffnen und Bewusstseinsebenen betreten, die Dir bisher verborgen geblieben sind. Hypnotische Sprachmuster, die wir gemeinsam erarbeiten, versetzen Dich in einen Trance-Zustand. Unbewusste Wünsche, Sehnsüchte und tiefsitzende Bedürfnisse werden sichtbar und eine tiefe Befriedigung dieser werden realisiert.

Du wirst meditativ und in Trance durch eine SM-Session geführt, all Deine Sinne werden involviert, was zu einem noch sehr viel intensiveren Erleben der Session führt. Hast Du Lust auf eine solche Reise mit Lady Elektra? Möchtest Du dich ihr vollständig öffnen und bist Du bereit, Deinen Bewusstseinszustand zu verändern? Möchtest Du durch die SM-Session gleiten und tiefe Stimulation auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen empfinden ?


Ich freue mich auf Deine Anfrage!

AUTHENTISCHE ROLLENSPIELE, ENTFÜHRUNGEN, ROLE PLAYING GAMES, KIDNAPPING , OVERPOWERING

Schnell, elegant und stark – Eigenwillig und nicht zu bändigen. Du willst Deine Kräfte mit einer Amazone messen, Dich in die Arme dieser starken Schönheit gleiten lassen. Doch wehe, du verweigerst dich: Ein unkalkulierbares Risiko, denn sie wird dich sekundenschnell überwältigen und dich gefügig machen. Deine lieb gewonnene Freiheit wird sich schon bald in Illusion auflösen. Die Diktatur hat einen Namen: Mistress Elektra. In den Fängen dieser stolzen Amazone, bist du allein ihrer Willkür unterworfen. Sie wird dich gnadenlos benutzen und mit ihrer Beute spielen.

Verlass dich nicht darauf, dass du an irgendeinem Ort sicher bist. Sie wird dich überall finden und dich in ihre dunklen Katakomben schleppen.

3V0MSE9N.jpg
lady-lektra-latex-kinky.JPG

Materialfetisch

Latex

Verwirkliche Deine Latexträume: fühle, berühre, rieche und genieße! Lass auch Du dich von Lady Elektra  in Latex hüllen und sei das Spielobjekt ihrer frivolen Begierden. She´s your Latex Dream! Look at her ,smell her, touch her! Be her little toy!  She wanna play with her latex doll. 


Leder

Rieche und berühre das robuste und eng anliegende schwarze Lederkorsett deiner Herrin. Dazu trägt sie ihre schwarzen Overkneestiefel aus Leder, darunter eine Lederhose oder das kurze Lederröckchen. Apart und selbstbewusst wird sich die Lederherrin vor dir aufbäumen und schaudernd wirst du dich in an sie klammern. Dein Gesicht wirst du bedürftig und leidenschaftlich an ihren perfekten Lederkörper pressen, unaufhörlich um Ihre Aufmerksamkeit betteln.

Pelz und Nylons

Die Venus im Pelz thront auf ihrem Sockel, von dem sie gewiss nicht absteigen wird, bevor du ihr nicht die  feinen Nylons  ehrfürchtig angezogen und an ihrem Strumpfhalter befestigt hast. Bei der kleinsten Nachlässigkeit wirst du die Grausamkeit ihrer Pedanterie spüren. Eben typisch: Venus im Pelz.

Schuh-und Fußerotik

Du magst lange Beine, wie sie verheißungsvoll den Blick nach oben führen? Du liebst es, wenn diese wundervollen Beine in eleganten, hochhackigen, spitzen Lederstiefeln mit langem schwarzen Schaft bis zu den Oberschenkeln stecken? Der Anblick der nackten Schenkel, wie sie aus dem Stiefelschaft herausragen, um gleich wieder unter dem Lederrock oder den Hotpants zu verschwinden, macht dich wahnsinnig? Du hörst das feine Rascheln, wenn das Leder aneinander reibt. Du weißt genau, wie sich das Leder der Stiefel auf den Schenkeln anfühlt, aber Du willst es jetzt spüren. ‚Willst es zart mit Deinen Händen berühren, willst es lecken. Deine Zunge will den Stiefel putzen. Deine Lippen wollen ihn küssen. Bist Du schon so weit, dass Du die Sohle sauber leckst und damit Elektra, Deiner Herrin, diese Geste der Unterwerfung schenkst? Wagst Du schon dieses Ritual der Selbstaufgabe und Unterwerfung? Saug‘ den hohen Absatz tief in Deinen Sklavenmund.


Zeige Deiner Herrin Deine Hingabe.


DSC_9748_web.jpg
lady-elektra-reiterin-uniform.JPG

Bondage (Suspension), Fixierung mit Folie, Segufix , Hanfseilen, but-hook, Handschellen, Fußschellen, Lederriemen

Eng schmiegen sich die Seile an deinen Körper. Von Kopf bis Fuß ein gut verschnürtes Bündel. Die Lady hat dich auf raffinierte Weise überwältigt, entweder streng in Ketten gelegt oder fest in ein Konstrukt aus zarten,festen Hanfseilen geschnürt. Wo der Anfang, wo das Ende ? Konfus und vollkommen ausgeliefert, liegst du vor deiner Göttin. Ihr Absatz liebkost deine Lippen, bohrt sich in deine Brustwarzen. Ein Wechselspiel von Lust und Schmerz beginnt. Doch wohin mit diesen intensiven Gefühlen?!


Du möchtest dich vor Lust und Wonne aufbäumen. Stechende Augen fixieren dich, durchdringen deinen Verstand, deine Gedanken rotieren und finden ihren Grund in der Ekstase der Ergebung und Hingabe. Schneller, als erwartet kapitulierst du. Jedes Mal, wenn Du versuchst, dich vor Entzückung gegen die Seile zu stemmen, zieht sie gekonnt an einem Seilende und alles verdichtet sich. Vergiss nicht zu atmen, wenn sie sich auf deinen Brustkorb setzt oder auf deinem Körper kunstvoll balanciert. Sie greift nach einem Seilende, und zieht dich geschickt über den Boden. Dann kommt ihr schon die nächste Figur in den Sinn. So, wie sie die Seile verwendet, fühlt es sich so an, als würde sie dich überall gleichzeitig berühren.


Es ist ein Gefühl der Geborgenheit und des Kontrollverlustes. Sie presst dich fest zusammen und hält dich. Ihre Seile sind ein fester Griff, gefesselt und doch so sicher.

Interview mit Lady Elektra

Ich sitze einer bildhübschen jungen Frau gegenüber, vielleicht Anfang 30, groß und gertenschlank. Eine dicke blonde Mähne umrahmt ihr zierliches und fein geschnittenes Gesicht. Große blaue Augen und ein sinnlicher Mund. Sie ist sehr dezent, sportlich elegant gekleidet, über einem langen schwarzen Shirt trägt sie ein rostorangefarbenes Etuikleid aus feiner Wolle. High Heels. Sie kommt mir noch attraktiver vor, als auf den Fotos. Wahrscheinlich ist das die Wirkung ihrer Ausstrahlung.

Interviewer: Guten Abend, verehrte Lady

Elektra. Ich freue mich sehr, dass sie bereit sind, mir ein paar Fragen zu beantworten.


Interviewer: Ich gebe es offen zu, ich bin ein bisschen nervös. Und das ist nicht besser geworden, wo ich Sie nun sehe.


Lady Elektra: Gerne! Ich bin auch schon ganz gespannt. Ihre Nervosität darf ich wohl als kleines Kompliment auffassen.


I: Sagen Sie, verehrte Elektra, das ist ja nun sicher nicht ihr Taufname. Wieso haben Sie diesen Namen ausgesucht?

L.E.: Ich bin fasziniert von starken Frauenfiguren. Elektra hat ihrem Bruder Orest geholfen, den Mord am gemeinsamen Vater Agamemnon zu rächen, indem sie Klytaimnestra, ihre gemeinsame Mutter und den Nebenbuhler Aigistos umbrachten.

I: Wow, Sie scheinen ja in der griechischen Mythologie gut zu Hause zu sein!

L.E.: Naja, das gehörte zu einem meiner früheren Leben.

I: Heißt das, Sie haben sich damit beruflich beschäftigt? Sind Sie am Ende Studienrätin?

L.E.: Nein, ich habe Schauspiel studiert. Da gehören natürlich auch die Klassiker dazu, wie eben auch Elektra.

I: Jetzt wird mir einiges klar! Und dieses Wissen bringen Sie auch in Ihren jetzigen Beruf ein?

L.E.: Ja natürlich. Auch eine gute Session braucht einen Prolog, einen Spannungsbogen, einen dramatischen Höhepunkt und einen Epilog. Ich bin zugleich Regisseurin und habe die weibliche Hauptrolle.

I: Also alles nur gespielt?

LE: Das hat einen falschen Zungenschlag. Ich gehe zwar in eine Rolle, aber ich spiele die Rolle dann nicht, sondern werde eins damit. Ich spiele die Domina nicht, ich bin die Domina. Wer mich in der Session erlebt, wer mir in die Augen sieht, meine Stimme hört und meine Hände, meine Absätze, die Klammern, die Gerte spürt, der erlebt, wie ich in der Rolle aufgehe.

I: Ok, ich gebe zu, das macht mich ziemlich neugierig. Aber neugierig bin ich auch wegen Ihrer Andeutung, dass das mit einem ihrer früheren Leben zu tun hat. Gibt es da außer dem Leben der Schauspielerin noch etwas Interessantes zu wissen?

L.E.: Naja, bevor ich Schauspiel studiert habe, habe ich Soziologie studiert.

I: Und etwa beide Studiengänge abgeschlossen?

L.E.: Natürlich habe ich beide Studiengänge abgeschlossen. Ich mag nun mal keine halben Sachen. Der Abschluss gehört nun mal dazu. Das ist im Leben wie in der Session (lächelt viel sagend).

I: Jetzt bin ich platt. Da kommen dann also psychologisches Einfühlungsvermögen und schauspielerische Gestaltung zusammen! Sie haben also gewissermaßen den Beruf der Mistress studiert?

L.E.: (lacht) Also wirklich akademisch geht es in einer Session mit mir nicht zu. Aber ich habe schon hohe Ansprüche an mich, meinen Gast richtig einzuschätzen, idealerweise auch Sehnsüchte zu erkennen, die er bisher noch gar nicht ausgelebt hat, ihm neue Welten zu eröffnen und diese Fantasien perfekt umzusetzen.

I: Verehrte Elektra, lassen Sie uns etwas konkreter werden, welche Fantasien kann Mann bei Ihnen wirklich werden lassen?

L.E.: Im klassischen schwarzen Bereich liebe ich das, was man wohl gemeinhin als die klassische englische Erziehung versteht. Damit meine ich, ich bin meinem Sklaven sehr nahe. Ja ich bin gerade zu in ihm. In seinen Fantasien, in seinem ungestillten Verlangen, in seinen Gedanken, in seinem Kopf. Und das ist nicht der einzige Teil seines Körpers wo er mich spürt.

Um ihre nächste Frage gleich vorweg zu nehmen: natürlich darf der Sklave mich auch berühren. Mit seiner Zunge darf er die Sohlen meiner Stiefel lecken. Er darf den Absatz saugen. Er darf den Schaft küssen und lecken bis zum obersten Rand. Das ist vielleicht schon der halbe Weg von meinem Knie bis zu meinem geheimnisvollen Heiligtum. Das allerdings heilig, geheimnisvoll und unberührt bleibt. Sehr artige Sklaven dürfen vielleicht meine Füße massieren und liebkosen. Und vielleicht bin ich in der Stimmung, dass er das samtweiche geschmeidige Leder meiner schwarzen Nappahandschuhe küssen darf.

I: Langsam muss ich mich ein wenig anstrengen, um mich auf unser Gespräch zu konzentrieren. Erlauben Sie mir die Frage, ob bei Ihnen auch „dirty“ möglich ist?

L.E.: Ich bin keine Bizarr-Lady. Vomit und KV törnen mich ab. Dirty talk macht mir Spaß, wenn ich den Gast schon ein bisschen näher kenne. Im übrigen gibt es so unendlich viele Möglichkeiten im klassischen Bereich, dass bestimmt niemandem langweilig wird…

I: Gibt es Praktiken, die sie besonders lieben, und wie steht es mit Spuren, sind die zwingend notwendig?

L.E.: Mein Anspruch an mich selbst ist, dass ich immer Spuren hinterlasse, möglichst tiefe Spuren. Diese Spuren müssen aber nicht unbedingt äußerlich sichtbar sein. Vor ein paar Tagen habe ich einen lieben und vertrauten Gast in einem Hotel getroffen. Wir hatten fast keine Spielzeuge dabei. Er hatte ein paar kurze Seile dabei, ich ein paar hochhackige Sandalen mit Stilettoabsätzen. Seine Partnerin ist sehr argwöhnisch. Es durfte also keine sichtbaren Spuren geben. Auf dem Höhepunkt der Session saßen wir uns lange auf zwei Stühlen gegenüber. Meine beiden Absätze schmerzhaft tief genau in seinen Brustwarzen. Meine Augen sinnlich tief in seinen Augen. Er war sehr tapfer. Zunächst lernte er, den stechenden Schmerz in seinen Brustwarzen zu ertragen. Dann haben sich unsere Blicke miteinander verbunden und er spürte, wie ich durch seine Augen in sein tiefstes Inneres geschaut habe. Da war er schon soweit, dass er sich mit Macht gegen meine high Heels gedrückt hat und meine spitzen Absätze mit seinen Händen noch tiefer in sich herein gezogen hat. Minuten lang segelte er auf einer Welle von intimer Verbindung, unendlicher Sehnsucht, Nähe zu mir und doch unerfülltem Verlangen nach Vereinigung. Der beißende Schmerz in seinen Brüsten war der Wind in seinen Segeln.

Später war er völlig verblüfft, dass es auf seiner Brust keine Spuren gab. Ich bin mir sicher, die Spuren in seiner Seele, in seinem Herzen sind dafür umso deutlicher.

I: Sie sind also berührbar aber im allgemeinen Sinne unberührbar? Sie hinterlassen Spuren, aber im üblichen Sinne hinterlassen Sie keine Spuren?

L.E.: Im „allgemeinen“, oder „üblichen“ Sinn fehlt jetzt nur noch die Frage, ob Sex mit mir möglich ist. Für mich ist die Antwort darauf ganz klar: natürlich erlebt mein Sklave sexuelles Verlangen und Erfüllung. Wenn mein Sklave die Spitze meines Stiefels küsst, wenn er mit seinen Lippen und seiner Zungenspitze das warme glatte Leder berührt, so ist das pure Erotik. Wenn er sich in meinen Augen verliert, das ist sehr erotisch. Das zarte Rascheln vom Leder meiner Stiefel, der gellende Schrei aus seiner Kehle, das deckt die ganze Bandbreite ab von sinnlicher Erotik bis derbem geilen Erleben.

Wenn Sie aber wissen wollen, ob mein Sklave, mein Gast meine Genitalien anfassen darf, oder ob er gar Verkehr mit mir haben darf, so bekommen Sie ein klares ´Nein´ von mir. SM lebt von einem Machtgefälle. SM lebt von Energieaustausch, von Überordnung und Unterordnung, von Befehl und Gehorsam, von Macht und Ohnmacht, von Beherrschen und Hingabe. Natürlich ist das alles unglaublich erotisch, fordernd und auch befriedigend. Geschlechtsverkehr ist dabei nicht verboten, aber auch überhaupt nicht nötig und für mich gehört er einfach nicht dazu.

I: Sie können Gedanken lesen. Das wollte ich tatsächlich fragen. Sagen Sie, verehrte Elektra, alle klassischen Praktiken, wie CBT, Trampling, Flag, Ballbusting, Nadeln, Atemreduktion, Bondage, Strom, Natursekt, Ohrfeigen, Spitting, Nippelplay, clamps gehören zu Ihrem Portfolio?

L.E.: Alle klassischen Praktiken gehören zu meinem Repertoire.

I: Haben Sie eine Lieblingsbehandlungsweise?

L.E.: Das hängt von meinem Gegenüber, oder besser gesagt, von meinem Sub ab. Was ihn erregt, das macht auch mir Spaß. Ich bin mit der Session zufrieden, wenn er den Subspace erreicht. Was dazu nötig ist, ist grundsätzlich in dem Moment auch meine Lieblingspraktik. Ich spüre mich in ihn ein, bin ganz emphatisch, fühle auch seinen Schmerz und weiß deshalb genau, was er in diesem Moment braucht.

I: Gibt es ein Lieblingsoutfit für Sie?

L.E.: Ich liebe Leder! Natürlich sieht mein durchtrainierter Körper in eng anliegendem Latex, das möglichst noch mit Silikon zum glänzen gebracht ist, ziemlich aufregend aus. Dem Liebhaber empfehle ich die Bilder auf meiner Website in der Rubrik Klinik. Trotzdem ist Leder mein Favorit.

In der letzten Zeit habe ich aber auch mein Faible für den Uniformlook entdeckt. Ich lasse gerade eine Original Breeches aus den 30ern aus dickem Leder auf mich anpassen. Dazu eine Original- Uniformjacke aus dem DDR-Strafvollzug. Sehr passend, wie ich finde. Wer auf so etwas steht, sollte in der nächsten Zeit die neuen Bilder in meiner Galerie im Auge behalten.

I: Wie fühlt sich das für Sie an? Ist das nicht manchmal ein bisschen wie Karneval?

L.E.: Ja, ich konnte mir das tatsächlich zunächst nicht vorstellen. Ein Gast hat mich darum gebeten, das einmal für ihn auszuprobieren. Er war großzügig. Zu einer Session hat er mir passend zu meinen König-Reitstiefeln noch eine Reithose, eine weiße Bluse von Burberry, klassische schwarze Hosenträger, eine Schildmütze aus Leder und die passenden Handschuhe sowie eine originale Armee-Krawatte geschenkt. Mir war das zuerst fremd. Als ich das neue Outfit ausprobiert habe, habe ich mich darin so wohl gefühlt, dass ich es gar nicht mehr ausziehen wollte. Und mit dem Anlegen des „Kostüms“, bin ich auch in diese Rolle geschlüpft, die ich nicht mehr ablegen wollte. Wir waren dann noch zusammen in einem ziemlich ausgefallenen Restaurant im Kolonialstil. Bis auf die Lederschildmütze hab‘ ich alles an behalten, weil ich mich einfach so wohl darin gefühlt habe. Ich war die Offizierin. Er war mein Bursche. Wir haben es beide sehr genossen.

I: Langsam werde ich ein bisschen eifersüchtig, auf die Männer, die so etwas mit Ihnen erleben dürfen.

L.E.: Es muss ja nicht bei der Eifersucht bleiben…